finanzierung

Kunst, Kultur, Musik, Visionen und Utopien: alles wichtig, schön und richtig! Aber der Versuch, das Leben im Falschen ein bisschen richtiger zu machen, kommt leider auch ohne eines nicht aus: Geld!
Technik, Werbung, Instandhaltung, Baumaßnahmen und der gelegentliche Eimer Farbe fallen  nicht vom Himmel. Dazu kommt, dass wir inzwischen einige Stellen, besonders in der Verwaltung, bezahlen müssen, weil es sonst einfach nicht mehr zu schaffen ist. Alle anderen Menschen, die ihr auf dem Platz trefft, arbeiten hier ehrenamtlich und aus Liebe zur Sache – also seid nett zu ihnen!
Bezahlt wird das Ganze vor allem durch unsere Gäste und Supporter, die bei jedem Bier an der Theke nach dem Prinzip »Pay what you want« neu entscheiden, was ihnen der ganze Aufriss eigentlich wert ist und ob es das Viertel morgen noch gibt.

Arbeit

So ein Kulturbetrieb ist schön, macht aber viel Arbeit. Von der Thekenschicht zum Booking, vom Anträgeschreiben zum Kaffeekochen und vom Verhandeln zum Bildermalen fallen hier Monat für Monat Hunderte, wenn nicht Tausende Arbeitsstunden an. Den übergroßen Anteil davon machen wir ehrenamtlich. Die Beteiligung am Projekt Gängeviertel soll freiwillig sein und Spaß machen – Geld verdient wird dann wieder in der Welt da draußen.
Wo dieses Prinzip an Grenzen stößt, weil Jobs zuverlässig und langfristig erledigt werden müssen oder so unattraktiv sind, dass sie kein Mensch freiwillig machen will, bezahlen wir inzwischen einige Stellen, z.B. in der Verwaltung von Verein und Genossenschaft oder auch die Tür-Crews, die uns und unsere Gäste sicher durchs Wochenende bringen. Trotzdem ist das Gängeviertel immer auf Idealisten und Verrückte angewiesen, die sich mit uns die Tage und Nächte um die Ohren schlagen wollen. Also: Join the Gäng!

Pwyw und Förderungen

Kunst und Kultur für alle – unabhängig vom Geldbeutel – war schon immer eine der Grundlagen des Viertels. Aber wie bezahlen wir das eigentlich? Ein kleiner Teil unserer Mittel kommt aus verschiedensten Förderungen: Öffentliche und Stiftungsmittel sind in der Vergangenheit in unseren Ausstellungsbetrieb, in unser Musikprogramm und auch in Ausbau und Betrieb der Fabrique geflossen. Allerdings werden wir nicht institutionell gefördert und müssen immer wieder neu Anträge stellen und auch viele Absagen hinnehmen.
Um niemanden vom kulturellen Programm auszuschließen, arbeitet das Viertel konsequent nach dem Prinzip „Pay what you want“. Dies bedeutet, dass es keine festen Eintritts- oder Getränkepreise auf dem Platz gibt, sondern unsere Besucher*innen selbst entscheiden müssen, was ihnen der kulturelle Freiraum wert ist. Natürlich fallen auch bei uns Kosten für den Betrieb, Künstler*innen und Materialien an. Euer Beitrag entscheidet also darüber, ob es das Gängeviertel auch in Zukunft geben wird.

finanzierung